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Grundkonstruktionen In Olympiaden kann man auf den folgenden Grundkonstruktionen aufbauen und muß dabei selbige nicht explizit beschreiben. Hierbei reicht die Erwähnung des Namens und der einbezogenen geometrischen Objekte:
Ebenfalls kann auf die Kongruenzsätze am Dreieck zurückgegriffen werden:
Nutzung von Hilfsdreiecken Der folgende Abschnitt wurde wortwörtlich der Quelle [1] (S. 10f) entnommen:
Kommen unter den drei Stücken, die zur Konstruktion eines Dreiecks gegeben sind, auch andere
Stücke als Seiten und Winkel vor, so kann man zur Lösung der Aufgabe einen Weg einschlagen,
den man als die Lösung durch Hilfsdreiecks bezeichnet. an zeichnet zunächst ein beliebiges
Dreieck und hebt darin die jeweils gegebenen Stücke kräftig hervor. Hierbei gelangt man im
allgemeinen zu weiteren Dreiecken und untersucht, ob unter diesen neuen Dreiecken eines ist,
das man mit Hilfe der gegebenen Stücke nach einer der soeben behandelten Grundaufgaben
konstruieren kann. Schließlich überlegt man, wie nach Konstruktion dieses Hilfsdreiecks das
verlangte Dreieck hergestellt werden kann. Diesen Teil der Konstruktion nennt man Analysis.
Darauf folgen dann in klassischer Manier: die Konstruktion, die auf Grund der in der
Analysis angestellten Überlegungen ausgeführt wird, die Behauptung, daß die Konstruktion
wirklich das verlangte Dreieck geliefert hat, und der Beweis für die Richtigkeit der
Behauptung. Als letzter Teil folgt die Determination (nähere Bestimmung). In ihr wird
untersucht, in welchen Fällen die Aufgabe nicht lösbar ist, und ermittelt, ob die
möglichen Lösungen das Dreieck eindeutig oder eventluell mehrdeutig bestimmen.
...
In einigen Fällen gelingt es nicht ohne weiteres, mit den vorgegebenen Stücken an ein
konstruierbares Hilfsdreieck zu gelangen. Oft kann man sich dennoch helfen, indem fehlende
Stücke durch Anwendung bekannter elementarer Sätze berechnet werden, die ihrerseits
konstruierbar sind. meist genügt es, z.B. die Strahlensätze oder den Satz des Pythagoras
geschickt auszunutzen.
Letzte Änderung: 16.02.2006